Kulturelle Bildung und Nachwuchs­förderung

Kulturelle Bildung ist ein wichtiger Bestandteil allgemeiner Bildung und ein wesentliches Element für die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sie beeinflusst maßgeblich die Persönlichkeitsentwicklung, schult vernetztes Denken, Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen, arbeitet soziale Kompetenzen heraus und bildet Verantwortungsbewusstsein.

formen · fördern · gestalten

Die Welt von morgen ist veränderbar. Das möchten wir mittels künstlerischer Methoden verständlich machen.

In unseren drei Schwerpunkten „Kulturelle Bildung an Schulen“, „Förderung von Breitenkultur“ und der „Förderung des künstlerischen Nachwuchses“ wollen wir mit unseren kulturellen Aktivitäten die Region stärken und gleichzeitig junge Musikerinnen und Musiker in ihrer Ausbildung und dem Start in ihre Karriere unterstützen.

Ein besonderes Anliegen ist uns die Umsetzung der Kulturellen Bildung in Schulen, da Theater, Musik und Bildende Kunst die Welt greifbar und verständlich machen. Dazu verbinden wir in unseren fächerübergreifenden Schulprojekten künstlerische Methoden mit naturwissenschaftlichen Fachbereichen. Das weckt die Neugierde der Kinder und Jugendlichen, stärkt vernetztes Denken, fördert ihre Handlungsbereitschaft und bildet ihren individuellen künstlerischen Ausdruck aus.

Dabei ist uns wichtig, dass kulturelle Bildung nicht nur im Klassenraum stattfindet, sondern auch im sozialen Umfeld der Kinder. Das ist vor allem im ländlichen Raum, dem Sitz unserer Stiftung, immer auch geprägt von demographischen, funktionellen und sozialen Problemen. Mit kreativen Projekten im Schwerpunkt „Kulturelle Bildung an Schulen“ wollen wir sie dazu ermutigen, die Gestaltung ihrer Welt selbst in die Hand zu nehmen.

Haben Sie Interesse eines unserer Projekte mit einer Geld- oder Zeitspende zu unterstützen? Oder haben Sie eine Projektidee, mit der Sie unsere Arbeit unterstützen können? Dann schreiben Sie uns.

Unsere

Projekte

MUSIKFEST LIEBENBERG 25. – 26.08.2018

Musik ist ein persönliches Erlebnis, das in der Gemeinschaft gefeiert wird. Wir wollen einen offenen Raum für Musik bieten, in dem sich alle wohl fühlen. Wir präsentieren Konzerte, die Kenner und Neulinge gleichermaßen anspricht. Diese Musik ist ein sinnliches Erlebnis, das spannend, neu und intensiv ist. Klang und Landschaft gehen bei uns Hand in Hand, beides inspiriert uns zu diesem Musikfest. Die Konzerte finden in ungezwungener Atmosphäre statt - jeder kann kommen, wie er ist. Spannende Aufführungsformen machen die Musik mit allen Sinnen fühlbar - ganz nah und besonders. Auf jeden warten Entdeckungen und persönliche Erlebnisse. Gespielt wird Musik vom Frühbarock über die Romantik bis zur Moderne, mit verschiedensten Instrumenten vom Cembalo bis zum Klavier, von der Gambe bis zur Violine. Im Rahmen des Musikfestes Liebenberg gibt es unterschiedliche Hörsituationen. Beim Wandelkonzert kann man sich frei bewegen und in der Klanginsel sich auf den Rasen legen. Die Aufführungen in der Musikscheune und der Kirche sind bestuhlte Konzerte in besonderer Atmosphäre. Eine Veranstaltung der DKB STIFTUNG und PODIUM Esslingen. https://www.youtube.com/watch?v=DYeWXhwf29Y  

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Viele Jugendliche im Übergang von der Schule in den Beruf stellen sich die Frage: Gehen oder bleiben? gar nicht erst. Es gibt keine weiterführenden Schulen mehr in der Nähe, der ÖPNV wird ausgedünnt, die Infrastruktur zurückgebaut und auch Freizeitangebote sind rar. Viele junge Menschen kehren ihren Wurzeln für Studium, Ausbildung und Arbeit den Rücken und ziehen in Städte. Die Älteren bleiben zurück. Unser Projekt „Hidden Places“ schult die Wahrnehmung von Jugendlichen und befähigt sie sich über Kunst und Kultur fantasievoll mit ihrem Alltag im ländlichen Raum vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auseinander zu setzen. https://www.youtube.com/watch?v=WkaZjxIa3NY&t=215s Mittels sozialdokumentarischer Fotografie beschäftigen sich die Mädchen und Jungen im Alter von 16-17 Jahren, in Form von Landschaftsfotografien, mit Eindrücken aus ihrem direkten Umfeld, ihren Empfindungen und entwickeln darüber eine Vision für die Gestaltung ländlicher Räume. Unterstützt wird das Projekt „Hidden Places“ von der Fotokünstlerin Kathrin Karras aus Grüneberg, einem Ort in direkter Nachbarschaft zum Stiftungssitz. „Augen auf!“, heißt es dort für die Jugendlichen, auf der Suche nach Orten mit denen sie ihren Problemen, Sehnsüchten und Ängsten in Form von Fotografien Ausdruck verleihen können. Geleitet von Intuition, Neugier und von Empathie suchen sie Orte aus, mit denen sie etwas verbinden. Orte die sie umgebende Landschaften und Räume charakterisieren. Dabei nutzen sie die Fotografie als Mittel der Bestandsaufnahme und der Beschreibung, diskutieren die entstandenen Aufnahmen in Gruppen- und Einzelgesprächen und treffen eine Bildauswahl. Neben den theoretischen Grundlagen wie Bildaufbau, Bildgestaltung und dem Umgang mit Digitalkameras vermittelt das Projekt auch soziale Kompetenzen, wie Kritikfähigkeit und Selbstreflexion. Hand in Hand - Gemeinsam mit den inklusiv arbeitenden Teams des Handwerkerhofes auf Schloss & Gut Liebenberg verwandeln die Jugendlichen ihre aussagekräftigsten Aufnahmen in kleine Kunstwerke. Dazu werden Leuchtkästen selbst gebaut, mit den besten Fotos zusammengeführt und anschließend in der Exin Oberschule in Zehdenick ausgestellt. Die Welt von morgen ist veränderbar. Das möchten wir mittels künstlerischer Methoden verständlich machen. Dazu verknüpfen wir die künstlerischen Methoden mit naturwissenschaftlichen Fachbereichen. Das weckt die Neugierde der Jugendlichen, stärkt vernetztes Denken, fördert ihre Handlungsbereitschaft und bildet ihren individuellen künstlerischen Ausdruck aus. Wenn auch Sie Interesse an diesem Projekt und einer Durchführung an Ihrer Schule haben, dann wenden Sie sich an Ulrike Eichentopf unter der Telefonnummer 033094-700 466 oder per E-Mail an ulrike.eichentopf@dkb-Stiftung.de.
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Insgesamt 800 Gäste zog es im Jahr 2017 zu den Konzerten des 5. Liebenberger Flötenfestivals. Als hochkarätige Meister ihres Fachs unterrichteten Dorothee Oberlinger (Blockflöte) und Michael Martin Kofler (Querflöte) Meisterkurse für Block- und Querflöte. In den Konzerten begeisterte Michael Martin Kofler das Publikum. Das Wochenende, das beide Festivalwochen miteinander verband, bot Konzerte unter freiem Himmel, Teilnehmer- und Stipendiatenkonzerte, Matineen im historischen Rinderstall und ein Wandelkonzert im Schlosspark. Der Höhepunkt des Festivals, das Open Air-Konzert auf dem illuminierten Schlosshof, war mit dem Titel „Good Boys, Bad Boys“ überschrieben. Die Musikerinnen und Musiker trugen einen lange zurückliegenden Wettstreit zwischen Rebellen und Superstars ihrer Zeit aus. Auf der revolutionären Seite erklangen Werke von Carl Philipp Emanuel Bach, Alessandro Scarlatti und Claude Debussy. Auf der dem damaligen Zeitgeist entsprechenden Seite gab es Klänge von Serverio Mercandante, Georg Philipp Telemann und Gioachino Rossini.
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Meisterkurse – Junge Musiker lernen von Profis

Das Liebenberger Flötenfestival ermöglicht Musikstudierenden im Fachbereich Blockflöte und Querflöte von Stars wie Prof. Dorothee Oberlinger und Prof. Michael Martin Kofler zu lernen. Denn sie geben nicht nur Konzerte. Sie geben auch Meisterkurse. Bewerbungen gab es im Jahr 2017 wieder aus der ganzen Welt. Über einen Platz in einem der zwei Meisterkurse konnten sich am Ende acht Studierende aus Spanien, Italien, Japan und Deutschland freuen. Die Meisterkurse unterstützen den musikalischen Nachwuchs bei seiner Professionalisierung. Die aufstrebenden jungen Musikerinnen und Musiker können dort in einer Eins-zu-Eins-Betreuung konzentriert an ihren instrumentalen Techniken arbeiten, mit den renommierten Künstlern Erfahrungen austauschen und die Vernetzung untereinander stärken.
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Weitere

Wirkungsfelder

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Nachhaltiges Handeln ist eine Grundvoraussetzung, damit unsere Kinder, Enkel und Urenkel in einer Gesellschaft aufwachsen, die lebenswert und lebendig ist. Eine Gesellschaft die für jeden alle Chancen offen hält.
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Inklusion und Prävention

Nicht alle Menschen in unserer Gesellschaft haben die gleichen Chancen. Unser Ziel ist es, Menschen mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen eine selbstbestimmte, aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
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Kulturelles Erbe

Für die Gestaltung von Gegenwart und Zukunft ist das Wissen über die Vergangenheit von zentraler Bedeutung.
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