Bildung für nachhaltige Entwicklung

Um unsere Kinder, Enkel- und Urenkelkinder in einer Gesellschaft aufwachsen zu lassen, die lebenswert und lebendig ist, müssen wir lernen nachhaltig zu denken und zu handeln. Nachhaltiges Handeln bedeutet, konsequent für die Erhaltung und Verbesserung unserer Lebensgrundlagen einzutreten. Dabei ist es wichtig vorausschauend zu handeln und mögliche Risiken und deren langfristige Auswirkungen schon heute in unsere Entscheidungen einzubeziehen.

nachhaltig denken lernen · bewusst handeln

Mit unseren Projekten im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung setzen wir Impulse für individuelle Verhaltensänderungen.

Unsere Welt verändert sich, schneller als jemals zuvor. Um die vielschichtigen gesellschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Zusammenhänge und Herausforderungen verstehen und nachhaltig gestalten zu können, ist eine ganzheitliche Bildung Voraussetzung. Wir müssen lernen, für uns selbst und für andere Verantwortung zu übernehmen. Wir müssen lernen, kritisch zu hinterfragen. Wir müssen lernen, die Auswirkungen unserer Entscheidungen auf die Umwelt zu verstehen, um sie verantwortungsvoll treffen zu können. Und wir müssen in unserer sich schnell wandelnden Zeit die Fähigkeit des lebenslangen Lernens erwerben, um uns beständig neuen Herausforderungen anpassen zu können.

Wir unterstützen mit unseren Projekten Menschen dabei, die Fähigkeit zu erwerben, das erlernte Wissen über nachhaltiges Handeln anzuwenden und Probleme nicht nachhaltiger Entwicklung zu erkennen. Dadurch wollen wir dazu beitragen, dass aktuelle und künftige Herausforderungen positiv gestaltet werden können.

Haben Sie Interesse eines unserer Projekte mit einer Geld- oder Zeitspende zu unterstützen? Oder haben Sie eine Projektidee, mit der Sie unsere Arbeit unterstützen können? Dann schreiben Sie uns.

Sie wollen eines unserer Projekte mit Ihren Schülerinnen und Schülern auf unserem Gutshof in Liebenberg oder an Ihrer Schule erleben? Melden Sie sich bei uns! Gern stehen wir Ihnen für weiterführende Informationen zur Verfügung.

Unsere

Projekte

Vom Schaf zum Pullover

Woher kommt eigentlich meine Kleidung und woraus ist sie gemacht? Was haben Schafe damit zu tun? Wie leben sie und wie wird eigentlich aus Schafwolle ein warmer Pullover? Früher wusste jedes Kind, woher die Wolle in seinen warmen Pullovern stammt. Heute, wo wir Kleidung im Überschuss im (Online-)Kaufhaus finden, kaufen wir ein und denken nicht mehr an die Herstellung. Unsere Schafe auf Schloss & Gut Liebenberg bekommen zweimal pro Jahr Besuch vom Schafscherer. Für Schülerinnen und Schüler regionaler Grundschulen wird dies zu einem Erlebnis. Mitmachen ist angesagt. Noch nicht bei der Schafschur, denn das müssen Profis machen. Manche Kinder staunen nicht schlecht, wenn die Schafe Stück für Stück ihr wärmendes Fell verlieren. Danach sind die Kinder dran: Wolle waschen, kardieren (kämmen) und spinnen. Neben den vielen Eindrücken stellen die Fachleute aus der Landwirtschaft ihre Berufe vor, berichten davon wie Schafe leben und wie wertvoll sie für uns sind.   Sie wollen unser Bildungsangebot "Vom Schaf zum Pullover" mit Ihren Schülerinnen und Schülern auf unserem Gutshof in Liebenberg erleben? Melden Sie sich bei uns! Gern stehen wir Ihnen für weiterführende Informationen zur Verfügung.
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„Die Tomaten im Supermarkt sehen so müde und traurig aus“, findet Jule. Jedes Jahr in den Sommerferien besucht sie Paul in seinem Garten. Dort gibt es nicht nur strahlende Tomaten, die einen förmlich anlachen. Es gibt auch Kräuter, summende Bienen, wunderbar duftende frische Erde, Bohnen, Zucchini, Feigen, Karotten, Zitronen. Im Liebenberger Gutsgarten läuft gerade das Theaterstück „Kulinarius Karottengold“. Als Einstimmung auf leckeres Essen, das die Kinder gleich selbst herstellen werden. Der leidenschaftliche Gärtner Paul erklärt Jule nicht nur, warum seine Tomaten so leuchten, wie wichtig Sonne, Regen und Wind sind und was seine Pflanzen sonst noch zum Wachsen brauchen. Er erklärt Jule auch, was genussvolles Essen ist. Eine frische, schnell selbst hergestellte Zitronenlimonade. Oder Leckerschmecker-Power-Kugeln aus Nüssen, Aprikosen, Kakao, Kokos und Honig. Die sind nicht nur gesünder als Schokolade. Sie versorgen den Körper auch länger mit Energie. Nach dem Theaterstück dürfen die Kinder selbst ran: Zitronenlimonade herstellen. Butter aus Sahne schütteln, Kräuter schneiden und mit der Butter vermengen. Fertig ist die eigene Kräuterbutter. Obst und Gemüse ernten und daraus gesunde Spieße machen. Beim großen Picknick im Park sind sich die Drittklässler schnell einig: Alles, was sie selbst hergestellt haben, ist richtig lecker und schmeckt beim gemeinsamen Essen gleich doppelt so gut. Mit unserem Aktionstag zur Ernährungsbildung möchten wir Kindern individuelle Verständnis- und Gestaltungshorizonte eröffnen, positive Impulse für den Ernährungsalltag von Kindern geben und kognitive, soziale und feinmotorische Lernmöglichkeiten im Umgang mit Nahrungsmitteln schaffen.
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Weitere

Wirkungsfelder

Inklusion und Prävention

Nicht alle Menschen in unserer Gesellschaft haben die gleichen Chancen. Unser Ziel ist es, Menschen mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen eine selbstbestimmte, aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
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Kulturelle Bildung und Nachwuchsförderung

Kulturelle Bildung ist ein wichtiger Bestandteil allgemeiner Bildung und ein wesentliches Element für die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sie beeinflusst maßgeblich die Persönlichkeitsentwicklung, schult vernetztes Denken, Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen, arbeitet soziale Kompetenzen heraus und bildet Verantwortungsbewusstsein.
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Kulturelles Erbe

Für die Gestaltung von Gegenwart und Zukunft ist das Wissen über die Vergangenheit von zentraler Bedeutung.
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