Widerständige Jugend – Jugend im Widerstand

Wirkungsfeld

Widerständige Jugend – Jugend im Widerstand

Wer war Sophie Scholl? Was war ihr wichtig? Wie wurde sie aktiv? Wie hat sie versucht, sich zu äußern und Einfluss auf die Gesellschaft auszuüben? In dem außerschulischen Lernangebot zu Sophie Scholl und der Geschichte des Nationalsozialismus im Rahmen der Reihe „Widerständige Jugend – Jugend im Widerstand“ suchen Jugendliche nach Antworten auf diese und ähnliche Fragen.

Sophie Scholl kämpfte mit sich, entwickelte eine innere Haltung und folgte ihr – in Zeiten, in denen widerständiges politisches Engagement mit dem Tod bestraft wurde. Das bedrückt und zeigt zugleich, wie wichtig es auch heute ist, für Freiheit zu kämpfen.

Gemeinsam mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und dem Theaterprojekt EUKITEA haben wir aus Briefen und Texten von Sophie Scholl sowie aus weiteren zeitgenössischen Quellen ein Bildungsangebot zum Leben Sophie Scholls entwickelt. Darin setzen sich Jugendliche kritisch mit der Vergangenheit Sophie Scholls auseinander. Workshops und ein Theaterstück eröffnen verschiedene geschichtliche Zugänge und lassen Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klassen in das Leben der jungen Frau eintauchen. Ein Leben, das von innerer Zerrissenheit zwischen unbeschwerter Jugend und Trauer über die Brutalität ihrer Mitmenschen gezeichnet war. Ein Leben, in dem Sophie Scholl trotz allem mit großer Stärke ihren Überzeugungen folgte.

Mit historisch-politischen Bildungsangeboten wie diesem möchten wir die gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe von Kindern und Jugendlichen fördern, ihnen alternative Handlungsmöglichkeiten vermitteln und Impulse für ein rücksichtsvolles Miteinander geben.

 

Sie wollen unser Bildungsangebot zum Leben Sophie Scholls mit Ihren Schülerinnen und Schülern auf unserem Gutshof in Liebenberg oder an Ihrer Schule erleben? Melden Sie sich bei uns! Gern stehen wir Ihnen für weiterführende Informationen zur Verfügung.

Impressionen

Weitere

Projekte

START-Erlebniswoche im Jugenddorf Gnewikow

Die START-Stiftung begleitet Jugendliche mit Migrationsgeschichte auf ihrem Bildungsweg und setzt damit Impulse für gesellschaftliche Veränderung. Mit dem Jugenddorf in Gnewikow, am Ufer des Ruppiner Sees gelegen, fand die START-Stiftung einen Ort, an dem es möglich ist in neuen kreativen und sich vom Schulsystem unterscheidenden Lernumfeldern das gemeinsame soziale und erfahrungsorientierte Lernen und die Persönlichkeitsbildung der Stipendiatinnen und Stipendiaten auf vielfältige Weise zu fördern. Durch das Zusammentreffen von unterschiedlichen Persönlichkeiten verschiedener Kulturen entstand eine besondere Atmosphäre, die die Teilnehmenden miteinander in Kontakt brachte und zum Austausch anregte. Lernen Konflikten zu begegnen, sensibel die Bedürfnisse anderer wahrzunehmen und vorausschauend zu handeln -professionelle Trainerinnen und Trainer sowie Alumni des START-Programms begleiteten die Teilnehmenden während der Erlebniswoche und standen für alle Fragen mit Rat und Tat zur Seite. Wir, die DKB STIFTUNG verstehen Vielfalt als wertvolle Chance und unterstützen aus diesem Grund die START-Stiftung dabei, Menschen in ihrer Persönlichkeit zu stärken und interkulturelle Barrieren abzubauen.  
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MUSIKFEST LIEBENBERG 25. – 26.08.2018

Musik ist ein persönliches Erlebnis, das in der Gemeinschaft gefeiert wird. Wir wollen einen offenen Raum für Musik bieten, in dem sich alle wohl fühlen. Wir präsentieren Konzerte, die Kenner und Neulinge gleichermaßen anspricht. Diese Musik ist ein sinnliches Erlebnis, das spannend, neu und intensiv ist. Klang und Landschaft gehen bei uns Hand in Hand, beides inspiriert uns zu diesem Musikfest. Die Konzerte finden in ungezwungener Atmosphäre statt - jeder kann kommen, wie er ist. Spannende Aufführungsformen machen die Musik mit allen Sinnen fühlbar - ganz nah und besonders. Auf jeden warten Entdeckungen und persönliche Erlebnisse. Gespielt wird Musik vom Frühbarock über die Romantik bis zur Moderne, mit verschiedensten Instrumenten vom Cembalo bis zum Klavier, von der Gambe bis zur Violine. Im Rahmen des Musikfestes Liebenberg gibt es unterschiedliche Hörsituationen. Beim Wandelkonzert kann man sich frei bewegen und in der Klanginsel sich auf den Rasen legen. Die Aufführungen in der Musikscheune und der Kirche sind bestuhlte Konzerte in besonderer Atmosphäre. Eine Veranstaltung der DKB STIFTUNG und PODIUM Esslingen. https://www.youtube.com/watch?v=0h6P2vwXR7U  

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#DemokratieStärken – Jugendkonferenz der START-Stiftung

Wie können wir unsere Demokratie stärken? Was kann ich für eine starke und demokratische Gesellschaft tun? Wie kann gesellschaftlicher Zusammenhalt jenseits von kulturellen und religiösen Unterschieden gelingen? Was ist meine Rolle in der Gesellschaft und wie kann ich mich für ein demokratisches Miteinander engagieren Rund 200 Jugendliche kamen am 11. und 12. Juni 2018 zur Jugendkonferenz der START-Stiftung #DemokratieStärken nach Berlin, um diese Fragen mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Medien und Zivilgesellschaft zu diskutieren. Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, sagte zum Konferenzauftakt: „Jede und jeder von uns, ob mit oder ohne Einwanderungsgeschichte, muss seine Potentiale entfalten und voll einbringen können. Die START-Stiftung und ihre Partner leisten mit ihrem START-Bildungsprogramm dazu einen wesentlichen Beitrag. Allen Absolventinnen und Absolventen gratuliere ich herzlich zu ihrem Abschluss! Wir brauchen ihren Einsatz für eine vielfältige Gesellschaft.“ Auf einer Demokratie-Rallye besuchten die Jugendlichen u.a. Sawsan Chebli, Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales des Landes Berlin, die MdB Mechthild Heil (CDU) und Andreas Rimkus (SPD), Gründer und Social Entrepreneurs wie Dr. Joana Breidenbach (Betterplace) und Shai Hoffmann, Aktivist sowie Sabine Frank, Leiterin der Regulierung Verbraucher- und Jugendschutz von Google Germany. Mit ihnen diskutierten die Jugendlichen über deren Demokratieverständnis, deren Blick auf die Integrationsdebatte und die politische Stimmung im Land. Ihre Ergebnisse präsentierten sie anschließend auf einem Gallery-Walk. Die START-Stiftung ist der größte Förderer für engagierte Jugendliche mit Migrationshintergrund in Deutschland. Ihr Ziel ist es, herausragende junge Migrantinnen und Migranten in ihrer persönlichen und schulischen Entwicklung zu unterstützen und sie in ihrem Engagement für ein demokratisches Miteinander zu stärken. Wir, die DKB STIFTUNG, haben die Jugendkonferenz der START-Stiftung als Partner unterstützt.
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Der Vergangenheit eine Zukunft geben

Digitale Technologien haben in viele Lebensbereiche Einzug gehalten und die damit verbundenen Umbrüche machen auch vor der Bewahrung und Pflege des kulturellen Erbes, eine unserer Kernaufgaben als DKB STIFTUNG, nicht halt. Die Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert ist das älteste Bauwerk Liebenbergs. Sie war wahrscheinlich eines der ersten dauerhaften Gebäude der Siedlung. Die bei der Urbarmachung der Umgebung gefundenen Steine dienten als Baumaterial. Ihr neogotischer Turm, den der Gutsherr Philipp Graf zu Eulenburg nach einem Brand Ende des 19. Jahrhunderts neu erbauen ließ, prägt auch heute noch den Schlosshof. Der Großuhrenmacher Richter aus Berlin verbaute darin 1894 eine Turmuhr mit zwei Glocken. Die kleinere der beiden Glocken wurde im Zuge der Aufgabe des Kirchengebäudes 1985, zusammen mit der Orgel, dem Altar mit Bild, der Kanzel, dem Gestühl und anderem beweglichen Inventar, an andere Kirchengemeinden verkauft bzw. übergeben und befindet heute sich in einer Kirche in Neuholland. Größere Maßnahmen zum Erhalt des denkmalsgeschützten Kirchengebäudes wurden erst 1992/1993 ergriffen. Eine erste Restaurierung der Turmuhr nach alten Vorlagen erfolgte 1993. Nun, 25 Jahre nach der Restaurierung wird die Uhr mit der Umstellung auf den elektronischen Antrieb, für die dauerhafte Nutzung zukunftsfähig gemacht. Die Pflege einer Turmuhr, wie die der Liebenberger Kirche, ist aufwendig und schwierig. Besondere Aufmerksamkeit ist vor allem bei der Wartung der Schlagwerke mit den Seilzügen geboten, da diese überdehnen, irgendwann reißen können. Um den Aufwand für die Bedienung und Pflege deutlich zu reduzieren, ohne das historische Uhrwerk zu verändern, werden wir ab Juli 2018 in Kooperation mit der Gemeinde Falkental, die Turmuhr und das Schlagwerk auf einen elektrischen Antrieb umstellen. Die Uhr wird dann über einen Funkempfänger zu steuern sein. Maßnahmen: Die Uhr und das Schlagwerk werden mit einem Elektromotor und einer elektronischen Uhrsteuerung ausgestattet. Das Schlagwerk wird dann halbstündlich und zur vollen Stunde schlagen. Die Glocke erhält ebenfalls eine elektronische Steuerung sowie einen linearem Antrieb. Durch diesen linearen Antrieb werden sich der Wartungsaufwand, die Körperschallausbildung und die Bauwerksbelastungen erheblich reduzieren. Die Umsetzung der Maßnahmen findet im Zeitraum Juli bis August 2018 statt.  
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